Mittwoch, 27. Juli 2011

Fotos kommen bald!

Hi from Los Angeles!
Ich hoffe, ich kann allen Interessierten in diesem Blog bald ein paar exklusive Fotos bieten=)

Dienstag, 26. Juli 2011

Erika's wisdoms - Part 2

Teil zwei der etwas anderen Blogeinträge =)
Erneut ein Vergleich unserer Wegbegleiterin in den USA Erika:
Wenn der vergleichsweise kleine Palo Duro Canyon in Texas ein Grübchen auf der Wange ist, so ist der Grand Canyon eine große Falte auf der Stirn.
Frei übersetzt.

You're listening to the Dirk Nowitzki of Radio...

... schallte es uns entgegen, als sich vor unseren Augen eine Skyline aus im Großstadtnebel liegender Kasinos, Hotels oder beidem aufbaute.



Welcome to fabulous Las Vegas!

Willkommen in der Stadt der Spieler und Zocker...

Willkommen in einer Stadt mitten in der Wüste, wo man 10 Meilen entfernt noch keine erwartet hätte, wären da nicht die Straßenschilder...

Willkommen im Bundesstaat Bayern?! Halt, nein falsch^^ Ein Hofbräuhaus gibt es hier trotzdem, direkt neben dem Hardrock-Café...

Willkommen in einer Stadt, der es garnicht so gut geht, wie es nach außen hin scheint. Behauptet jedenfalls unser Hotelchauffeur: "Sahara was the first, Stratosphere will be the next. Victims of the crisis." (Info: Das 'Sahara' hat Anfang Juni geschlossen, weil bankrott)...

Willkommen in einer Stadt, in der die Verkäuferin im größten Giftshop der Welt schon 28 Jahre arbeitet und Las Vegas nicht mehr riechen oder gar sehen kann. Der Hotelfahrer arbeitet hier auch schon 14 Jahre, seit seinem Dienstantritt, wenn nicht sogar noch viel länger, wird auf der Paradise Road, einer Parallelstraße zum Strip gebaut...

Willkommen in der Stadt der Shows, Künstler und Stars: Neben Michael Jackson trifft man auf dem Strip auf Mario und Luigi, in den Kasinos treten Criss Angel, Elton John, Cher und die Blue Man Group auf und der Cirque du Soleil spielt verschiedene Shows in verschiedenen Kasinos. Zu hohen Preisen. Darin unterscheiden sich die Kasinos...

Willkommen in einer Stadt, in der sich die Kasinos ansonsten nur äußerlich nicht ähnlich sind. Gold, Silber, Diamant und andere edle Materialien und auch Formen. Wer auffallen will, muss schon mal kurz New York, Paris oder Hollwood nachbauen. Innen überall das gleiche Spiel. Wortwörtlich, denn zu den Klängen der überall gleich klingenden Glücksspielautomaten mischt sich eine anfangs einladende Musik, die aber gleichzeitig in einer bestimmten Weise unbewusst unter Druck setzt. Die meisten Menschen an den Automaten wirken mechanisch und unzufrieden, passend zum monotonen Rattern der Münzautomaten.

Wow, ich glaube, das war jetzt ein sehr kritischer Bericht...
Nichtsdestotrotz ist Las Vegas definitiv einen Besuch wert, länger als 2-3 Tage halte ich jedoch für sehr anstrengend.





In diesem Sinne, drive carefully and come back soon (Rückseite Las Vegas-Sign).

Sonntag, 24. Juli 2011

Erika's wisdoms - Part 1

Heute der etwas andere Post =)
Auf unserer Reise durch den Westen werden wir von einer waschechten Amerikanerin aus Texas begleitet.
Es kam im Auto auf dem Weg durch ein Tal in Arizona zu einer Diskussion über die Ansehnlichkeit von Straßen... welche sind schöner?

1) Die "Don't mess with Texas"-Straßen in Texas, an deren Rand eine Gruppierung von zwei Bäumen schon Wald genannt werden muss und denen jegliche Begrünung ansonsten fehlt

oder

2) Die wunderschönen Straßen durch aufregende Täler in Arizona, rundherum Bäume, Gras und sogar Wasser in Form von Flüssen und Bächen

Die deutsche Meinung müsste aus der Beschreibung der beiden Varianten hervorgehen;)
Was aber sagt die Amerikanerin:
"Some guys just like big boobs. If you have a highway with trees, grass, mountains and water that's the big boobs because everybody wants them.
But few can appreciate the beauty of the very flat lands of Texas who are similar to small boobs."


Now you know it =D


By the way: Grand Canyon was legen... wait for it 'cause it's biiiiig... dary!

Freitag, 22. Juli 2011

Watch for water on the road...



..., was noch lange nicht heißen muss, dass es welches geben muss. Fast wie ein schlechter Witz kommt das gelbe Schild dem Touristen vor.
Doch mit diesem einen Schild nicht genug. Zwei weitere ziehen den aufmerksamen Reisenden in ihren Bann:







- Adopt a Highway
was vermitteln soll, das die in Abschnitte aufgeteilten Highways und Interstates zur "Adoption" freigegeben sind. Vereine, Wohltätige Organisationen und Einzelpersonen können sich auf diesen Abschnitten verewigen, müssen aber dann zweimal jährlich für Ordnung sorgen und die Straßen sauber halten.

- Don't mess with Texas
der Aufruf der texanischen Regierung, keinen Müll auf den Highways liegen zu lassen. Es wird mit hohen Geldstrafen gedroht. Aber wäre ja doof, wenn keiner Müll macht. Die Adoptiveltern häten ja nie etwas zu tun (siehe oben).

Texas haben wir heute hinter uns gelassen... hier noch ein paar Eindrücke:
Während sich in Gmünd alles darum dreht, einen Tunnel nach einem berühmten Schlägertypen und ehemaligen Schwimmer zu benennen, kümmern sich die Bürger in Texas eher darum, ihren Rasen mit viel kostbarem Wasser grün zu halten, auf Obamas Politik zu schimpfen (viele, aber sicher nicht alle^^) und ihre Getränke kühl zu halten (wie vermutlich alle Amerikaner), indem sie mehr Eis als Getränk in ihrem Becher geben.
Außerdem kann man in Plainview, TX für 2,75$ HarryPotter sehen ;)

Angekommen sind wir jetzt in Albuquerque, der größten Stadt New Mexicos, in traumhafter Lage an der legendären Route 66. Was hier anders ist? Nun ja... alles ist noch einen Tick trockener, hier sogar teilweise schwarz, weil verbrannt. Zudem hat es hier sogar Berge, die im flachen Texas nicht zu sehen waren. Und in Sachen Freundlichkeit können die New Mexico-Einwohner den Texanern nicht das Wasser reichen:
Von einem plötzlichen Regenfall überrascht, machten sich die drei Welterkunder zurück auf den Weg zu ihrer Unterkunft in Albuquerque, direkt an der Route 66. Nicht darauf gefasst, dass im normalerweise regenlosen Stadtgeflecht die Kanalisation mit großen Wassermassen nicht zurecht kommt. Daraus machen sich ein paar Einwohner mit ihrem Auto einen Spaß und verpassten den Nichtsahnenden eine Dusche aus lauwarmem, vom Straßendreck gefärbtem Wasser.

Nichtsdestotrotz, New Mexiko hat auch was. Morgen geht's aber weiter nach Arizona... der Grand Canyon wartet!

Mittwoch, 20. Juli 2011

Tulia, TX

Finally in Tulia =)
Nach einem unfreiwilligen Zwischenstopp über Nacht in Dallas endlich in Amarillo gelandet und mit dem Auto nach Tulia gefahren.
Gefühlt dreitausend Sicherheitskontrollen in London (warum immer wir?!) trennten uns zuerst vom Flieger. Doch es kam noch besser: Eine in Panik geratene Frau, die nicht auf ihrem Platz im Flugzeug bleiben wollte und den Notausgang benutzen wollte hat das Flugzeug gezwungen erneut am Gate anzudocken. Mit zweistündiger Verspätung war dann auch der Anschlussflug in Dallas weg.
Eine Nacht in Dirk-Town for free^^ und dazu die Feststellung, dass amerikanische Flughäfen ein Verkehrsnetz wie Großstädte haben und Betonwüsten sind...


Eindrücke von Texas: verdammt trocken, Sandstürme, drei Hunde und eine Katze, zwei Pferde und drei Hasen..., Regen dringend erwünscht, a town called Happy, Sonic Burgers, Chiliii=), a scared dog...

Heading to Albuquerque, Flagstaff and the Grand Canyon on Friday...
See you there =)

Sonntag, 17. Juli 2011

Is this the way to Amarillo...

Stuttgart - London
London - Dallas
Dallas - Amarillo
Auf dem Weg in eine Stadt, die Deutschen durch dieses Lied wunderbar bekannt ist... unglaublicherweise kennt aber kaum ein Amerikaner das Lied von Tony Christie:
http://www.youtube.com/watch?v=SHuOagWzaws